|
AGB für Internetdienstleistung
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma Steve Grasse,
PlatinHost-WebService, für Internetdienstleistungen
§ 1 Geltungsbereich
(1.) Die PlatinHost-WebService ( im folgenden Auftragnehmer genannt )
erbringt ihre Angebote und Dienstleistungen für den jeweiligen
Vertragspartner ( im folgenden Kunde genannt ) ausschließlich auf Grund
dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Allgemeine
Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht. Sie finden auch dann keine
Anwendung, wenn der Auftragnehmer ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
(2.) Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen liegen am Firmensitz von PlatinHost-WebService
zur Einsicht bereit. Auf Wunsch sind die AGBs in schriftlicher Form
vom Auftragnehmer erhältlich. Zusätzlich sind sie online auf der Homepage
des Auftragnehmers abrufbar. Der Kunde bestätigt durch seine Unterschrift im
Rahmen eines Software- oder Leasingvertrages, das er in zumutbarer Weise
Gelegenheit hatte, von deren Inhalt Kenntnis zu nehmen. Durch seine
Unterschrift erkennt er die Allgemeinen Geschäftsbedingungen als gültige
Vertragsgrundlage an.
(3.) Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dem Kunden per
Brief oder Email mitgeteilt. Der Kunde kann den Vertrag innerhalb eines
Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung schriftlich kündigen, sofern der
Auftragnehmer die allgemeinen Geschäftsbedingungen zu Ungunsten des Kunden
ändert. Macht der Kunde von seinem Kündigungsrecht keinen Gebrauch, wird die
Änderung mit Ablauf dieses Monats wirksam.
(4.) Durch anderweitige einzelvertragliche Regelungen zwischen Auftragnehmer
und dem Kunden treten die entsprechenden Vereinbarungen in den nachfolgenden
Allgemeinen Geschäftsbedingungen außer Kraft.
§ 2 Allgemeines
(1.) Der Auftragnehmer, erbringt selbst oder durch Dritte Leistungen nach
näherer Maßgabe des jeweiligen vereinbarten Leistungsangebots. Alle diese
Leistungen werden auf Grundlage dieser AGB ausgeführt (Ausnahmen unter Abs.
2.). Die Leistungen umfassen im Allgemeinen die Erstellung von Unternehmens
- Präsentationen für das World Wide Web und die Speicherung dieser
Informationen auf Webservern zur Veröffentlichung im weltweiten Computer -
Kommunikationsnetz Internet. Sollten die vereinbarten Leistungen die
Lieferung von Software mit einbeziehen, gelten dafür zusätzlich die
jeweiligen Softwarevertrags- und Lizenz-Bedingungen.
(2.) Bei der Bereitstellung von Plattenspeicher auf Webservern darf der
Auftragnehmer die Leistungen von Dritten erbringen lassen, dabei ist der
Auftragnehmer an die AGB des jeweiligen Providers gebunden. Der Auftraggeber
wird vor Vertragsabschluß über diese Bedingungen informiert.
(3.) Vereinbarte Termine werden durch den Auftragnehmer möglichst
eingehalten, sind jedoch freibleibend. Ansprüche wegen Verzugs kann der
Auftraggeber nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz nach Gewährung einer
angemessenen Nachfrist geltend machen. Nicht vorhersehbare Störungen im
Geschäftsbetrieb des Auftragnehmers oder eines beauftragten Providers,
insbesondere höhere Gewalt, technische Störungen bzw. Ausfälle und
Projektleiterausfälle, verschieben die vereinbarten Termine entsprechend.
§ 3 Präsentations-Inhalte
(1.) Der Auftragnehmer erstellt die Internet-Präsentation nach Vorgabe des
Auftraggebers und ist daher nicht für den Inhalt verantwortlich. Der
Auftraggeber versichert ausdrücklich, dass die von ihm bereitgestellten oder
nach seinen Informationen erstellten Inhalte weder gegen deutsches noch
gegen sein hiervon gegebenenfalls abweichendes Heimatrecht, insbesondere
Urheber-, Datenschutz- und Wettbewerbsrecht, verstoßen. Für den
Auftragnehmer besteht keine Prüfungspflicht. Der Auftragnehmer behält sich
vor, Seiten, die inhaltlich bedenklich erscheinen, von einer Speicherung auf
einem Server auszunehmen und damit nicht zu Veröffentlichung freizugeben.
Von Ersatzansprüchen Dritter, die auf unzulässige Inhalte auf Webseiten des
Auftraggebers beruhen, stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer hiermit
frei.
(2.) Der Auftragnehmer behält sich vor, innerhalb der Webseiten-Gestaltung,
vorgegebene Inhalte (Bilder, Grafiken, Schriftarten, Textstrukturen)
dahingehend zu verändern bzw. zu korrigieren, dass eine optimale Darstellung
ermöglicht wird. Änderung am Layout, an Textinhalten und an der
Gesamtgestaltung bzw. -struktur sowie die Verwendung anderer Bilder oder
Grafiken werden nur in Absprache mit dem Auftraggeber vorgenommen.
(3.) Die Vertragsgegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung
Eigentum des Auftragsnehmers.
§ 4 Leistungsänderungen
Der Auftragnehmer prüft, welche Auswirkungen gewünschte Änderungen der
Leistungen insbesondere hinsichtlich Vergütung, Mehraufwänden und Terminen
haben wird. Erkennt der Auftragnehmer, dass zu erbringende Leistungen
aufgrund der Prüfung nicht oder nur verzögert ausgeführt werden können, so
teilt er dies dem Kunden mit und weist ihn darauf hin, dass der
Änderungswunsch weiterhin nur geprüft werden kann, wenn die betroffenen
Leistungen um zunächst unbestimmte Zeit verschoben werden.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
(1.) Die Preise des Auftragnehmers sind Nettopreise, es wird die jeweils
gültige gesetzliche Mehrwertsteuer (derzeit 19%) erhoben.
(2.) Alle Zahlungen sind nach Rechnungserhalt innerhalb von 14 Tagen ohne
Abzug zu leisten, sofern nicht abweichende schriftliche Vereinbarungen
getroffen wurden. Alle monatlich in Rechnung gestellten Leistungen werden
jährlich im voraus berechnet. Für den Fall, dass der Kunde seine
Zahlungsverpflichtung nicht rechtzeitig erfüllt, schuldet er vom
Fälligkeitszeitpunkt an zusätzlich Zinsen in Höhe von 6% jährlich.
(3.) Werden dem Auftragnehmer nach Abschluss des Vertrags Umstände bekannt,
welche die Kreditwürdigkeit des Auftraggebers einschränken, so kann der
Auftragnehmer Sicherheiten verlangen. Kommt der Auftraggeber diesem
Verlangen innerhalb von 3 Wochen nicht nach, so ist der Auftragnehmer zur
Einstellung der vereinbarten Leistungen und zum Vertragsrücktritt
berechtigt.
(4.) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Preise nach schriftlicher
Vorankündigung mit einer Frist von drei Monaten zu erhöhen. In diesem Fall
hat der Kunde das Recht, den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist zu dem
Termin zu kündigen, an dem die Preisänderung wirksam wird, wenn die
Preisanhebung über die allgemeine Preissteigerung wesentlich hinausgeht.
Vorausgezahlte Beträge für noch nicht erbrachte Leistungen erhält der
Auftraggeber umgehend zurückerstattet.
(5.) Diese Zahlungsbedingungen gelten unabhängig von Änderungs-, Ergänzungs-
und Nachbesserungswünschen des Kunden.
(6.) Ein Zahlungsverzug des Kunden berechtigt den Auftragnehmer zur
Leistungsunterbrechung oder Einstellung.
§ 6 Abwerbungsverbot und Geheimhaltung
(1.) Der Kunde verpflichtet sich, während der Dauer der Zusammenarbeit der
Parteien und für einen Zeitraum von einem Jahr danach keine Mitarbeiter vom
Auftragnehmer abzuwerben oder ohne Zustimmung vom Auftragnehmer anzustellen.
Für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung verpflichtet sich der Kunde,
eine vom Auftragnehmer der Höhe nach festzusetzende und im Streitfall vom
zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe zu zahlen.
(2.) Die der anderen Vertragspartei übergebenen Unterlagen, mitgeteilten
Kenntnisse und Erfahrungen dürfen ausschließlich für die Zwecke dieses
Vertrages verwendet und Dritten nicht zugänglich gemacht werden, sofern sie
nicht ihrer Bestimmung nach Dritten zugänglich gemacht werden sollen oder
dem Dritten bereits bekannt sind. Dritte sind nicht die zur Durchführung des
Vertragsverhältnisses hinzugezogenen Hilfspersonen wie Freie Mitarbeiter,
Subunternehmer etc.
(3.) Darüber hinaus vereinbaren die Vertragsparteien, Vertraulichkeit über
den Inhalt dieses Vertrages und über die bei dessen Abwicklung gewonnenen
Erkenntnisse zu wahren.
(4.) Die Geheimhaltungsverpflichtung gilt auch über die Beendigung des
Vertragsverhältnisses hinaus.
§ 7 Vertragszeit und Kündigung
(1.) Sofern die Laufzeit von Verträgen nicht schriftlich festgelegt ist,
gelten die Vereinbarungen auf unbestimmte Zeit.
(2.) Unbefristete Verträge können von jedem Vertragsteil mit einer Frist von
vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Vorausgezahlte Beträge für noch
nicht erbrachte Leistungen werden dem Auftraggeber umgehend zurückerstattet.
Erbrachte und bereits bezahlte Leistungen (Web-Seiten, Domain) bleiben nach
der Kündigung im Besitz des Auftraggebers. Ebenso erhält der Auftraggeber
die von ihm zur Verfügung gestellten Informationen und Materialien zurück.
§ 8 Gerichtsstand, Anwendbares Recht und Sonstiges
(1.) Der Auftragnehmer ist berechtigt den Namen des Auftraggebers und die
vom Auftragnehmer für den Auftraggeber erstellte Web-Präsenz als Referenz
anzugeben und damit zu werben, sofern der Auftraggeber dies nicht
ausdrücklich ablehnt.
(2.) Haftungs- und Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen, es sei denn,
sie basieren auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.
(3.) Schadenersatzansprüche des Kunden sind, soweit in anderen Bedingungen
nicht ausdrücklich begrenzt oder ausgeschlossen, nur für den unmittelbaren
Schaden bis zur Höhe des ursprünglichen Web-Präsenzpreises zulässig. Die
Haftung und der Ersatz von Folgeschäden sind ausgeschlossen.
(4.) Gegenansprüche kann der Kunde nur dann zur Aufrechnung bringen, wenn
sie rechtskräftig entschieden oder unbestritten sind. Zurückbehaltungsrechte
des Kunden sind ausgeschlossen.
(5.) Zur Vermeidung von Schäden und Folgeschäden obliegt dem Kunden eine
ständige Kontroll- und Sicherungspflicht. Der Ersatz von Folgeschäden ist
ausgeschlossen.
(6.) Der Kunde ist damit einverstanden, dass im Rahmen dieses Vertrages
Daten verarbeitet, gespeichert und an Dritte weitergegeben werden. Für die
Datensicherung und Einhaltung der Datenschutzbestimmungen beim Kunden ist
dieser selbst verantwortlich.
(7.) Der Kunde erkennt eventuelle Urheberrechte Dritter an.
(8.) Durch die Parteien nicht lösbare Meinungsverschiedenheiten sollen durch
ein Schiedsgerichtsverfahren beigelegt werden. Sofern eine Partei die
Durchführung eines Schiedsgerichtsverfahrens ablehnt, kann sie den
ordentlichen Gerichtsweg beschreiten, wenn Sie dies der anderen Partei zuvor
schriftlich mitgeteilt hat. Um ein Schiedsgerichtsverfahren durchzuführen
werden die Parteien die Schiedsgerichtsstelle der IHK Magdeburg anrufen mit dem
Ziel, die Meinungsverschiedenheit nach deren Schiedsgerichtsordnung ganz
oder teilweise, vorläufig oder endgültig zu bereinigen.
(9.) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des
Auftragnehmers, auch bei Klagen im Wechsel- und Urkundenprozess. Das
Vertragsverhältnis unterliegt deutschem Recht.
(10.) Abweichende Bedingungen des Kunden haben keine Gültigkeit, es sei
denn, sie sind durch den Auftragnehmer schriftlich bestätigt. Mündliche
Vereinbarungen sind ungültig.
(11.) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so werden
diese von den Vertragsparteien durch solche ersetzt, die dem
wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmungen möglichst nahe kommen.
Die Wirksamkeit des Vertrages wird dadurch nicht berührt. |